Teil 1: Bernadette Soubirous, der Tochter eines armen Müllers, erscheint am 11. Februar 1858 beim Holzsammeln in einer Grotte erstmals eine weiß gekleidete Dame, die ihr später erzählt, sie sei die Unbefleckte Empfängnis, die heilige Jungfrau Maria. Als die Fünfzehnjährige davon erzählt, glaubt ihr niemand, da nur sie in der Lage ist, die Frau zu sehen. Als ihr die Jungfrau wiederum erscheint und eine Heilquelle an dieser Stelle entspringt, ändert sich das, ganz besonders, da ein Blinder durch die Benetzung seiner Augen mit dem Wasser wieder sehen kann. Insgesamt erscheint die Heilige Bernadette achtzehnmal und zeigt ihr versteckte Quellen, deren Wasser Kranke heilen kann.
Teil 2: Das kaum erhoffte Wunder tritt ein, nachdem Claire mit dem Heilwasser in Berührung gekommen ist. Fast über Nacht wird sie gesund. Während sie selbst das große Glück ihrer Genesung kaum fassen kann und in ihrer Dankbarkeit nicht weiter hinterfragt, sucht Henri, der für alles eine Erklärung braucht, verzweifelt nach einer Antwort. Sein Weltbild ist ins Wanken geraten, dass es so etwas wie Heilung durch ein Wunder gibt, daran vermag er nicht zu glauben.
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